Einladung zur Mitgliederversammlung,
am Mittwoch, den 07.10.2026, 19.00 Uhr im Park-Rondeel, 22143 Hamburg, Apostelweg 17

Liebe Mitglieder!

Hiermit laden wir Sie herzlich ein, zu unserer Mitgliederversammlung am Mittwoch den 07.10.2026. Wir würden uns freuen, Sie an diesem Abend begrüßen zu können.

Stimmberechtigte Mitglieder, die an der Teilnahme der Mitgliederversammlung verhindert sind, können sich aufgrund einer schriftlichen Vollmacht durch den Vorstand, sowie durch ein anderes stimmberechtigtes Mitglied vertreten lassen.

Für die Beschlussfassung im Hinblick auf eine Satzungsänderung und die Änderungen des Vereinszweck ist eine Mehrheit von 2/3 der Anwesenden und durch Vollmacht vertretenen Stimmberechtigten Mitgliedern erforderlich.

Tagungsordnung:

1. Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden

2. Bericht des 1. Vorsitzenden Herrn Claus-Peter Schmidt

3. Bericht des Schatzmeisters Herrn Dr. Kaiser

4. Bericht der Kassenprüferin Frau Claudia Minding

5. Satzungsänderung nach § 7 unserer Satzung v. 22.05.2019
    Im Hinblick auf die Erhöhung der einmaligen Aufnahmegebühr bei Neueintritten
    in den Verein von € 120,00 auf € 600,00 mit anschließender Diskussion und Beschlussfassung.

6. Verschiedenes

7. Ende der Veranstaltung gegen 21.00 Uhr

Mit freundlichen Grüßen
Claus-Peter Schmidt
1.Vorsitzender


Info Nr. 8 im August 2026

Sehr geehrte Mitglieder! Sehr geehrte Damen und Herren!

Der Neue auf der Baustelle: Herr Bundesverkehrsminister Steffen Bilger. Er war bereits von 2018-2021 parlamentarischer Staatssekretär im Verkehrsministerium unter Herrn Andreas Scheuer.
Auf seinem neuen Posten dürfte es nicht ohne eine gewisse Härte gehen, denn die Aufgaben in der Verkehrs- und Infrastrukturpolitik sind gigantisch.
Gemessen werden wird Bilger auch daran, wie schnell es ihm gelingt, die zusätzlichen Schulden in sanierte Brücken sowie auch in pünktliche Züge und sanierte Strecken zu verwandeln. Er hat es künftig mit vielen Baustellen zu tun, aber mit echten.

Plan geändert, Geld weg.
Kaum ein Land hinkt bei der Digitalisierung der Schiene so hinterher wie Deutschland. Nun ist die Strecke Hamburg-Berlin komplett saniert worden, wurde aber nicht mit dem modernen Zugbeein- flussungssystem ETCS ausgestattet, die Digitalisierung, wofür die EU 16.7 Mio. Fördergelder gezahlt hätte.
Bund lässt Millionen EU-Fördergelder verfallen, Grund sei eine Änderung der Planung. Im November 2024 kam heraus, dass die Bahn entgegen ihrer ursprünglichen Planung die ältere Technik (LZB) bevorzuge und diese in den nächsten Jahren ersetzen will.
Es ist wahrscheinlich davon auszugehen, dass die Bahn-Tochter DB InfraGo die Komplexität des gesamten Vorhabens unterschätzt und zudem viel zu wenig Zeit für die Vorplanungen einkalkuliert wurde.
Fakt ist, dass mit der kurzfristigen Doch-Nicht-Digitalisierung der Strecke auch der Anspruch auf das Geld von der EU verfiel.
EU-Fördermittel sind zweckgebunden und an konkrete Inhalte und Fristen geknüpft.
Bis 2030 müssen nämlich laut einer EU-Vorgabe alle Strecken im Kernnetz der DB mit digitaler Leit und Sicherungstechnik ausgerüstet sein. Doch dieses Ziel ist nicht zu schaffen.
Es ist an sich schon längst überfällig, die für die Planung Verantwortlichen Mitarbeiter-innen in die Haftung zu nehmen, was in der Privatwirtschaft längst der Fall ist, sonst wird es ein Fass ohne Boden. Die Beträge für die Falsch-Fehlplanungen der Politiker gehen schon locker in die Millionen Euro, wie z.B. A 26, S-4, Stuttgart 21, Diebsteich, Bahnhof Altona usw.
Diese Gelder fehlen jetzt bei der Umrüstung neuer elektronischer Stellwerke auf das neue ETCS Level 2 mit Signalen, das ohnehin von der EU gefordert wird.
Was will die DB machen, wenn auf ausgewählten Verbindungen die Konkurrenz Zugverbindungen anbietet. Italo gehört privaten Investoren, Flix will 2028 Hochgeschwindigkeitszüge fahren lassen.

Wer Züge auf dem deutschen Schienennetz fahren lassen will, muss sogen. Trassen beantragen und dafür eine Maut bezahlen. Die Konkurrenz kommt.!!

Mit freundlichen Grüßen
Claus-Peter Schmidt
1.Vorsitzender


Info Nr. 7 im Juli 2026

Sehr geehrte Mitglieder! Sehr geehrte Damen und Herren! 

Am 21.07.2026 gab es eine Dokumentation mit dem Titel: Unsere Bahn geliebt, verflucht-gefährlich, mit der Journalistin Dunja Hayali, im Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Manfred Donth (CDU).

Ein Vergleich mit dem belgischen Nachbarland zeigte uns auf, dass es auch deutlich besser laufen kann. Unsere Politiker haben jahrzehntelang die Infrastruktur verkommen lassen. Die Sicherheit wurde mit dem ETCS auf die lange Bank geschoben, obwohl die Lösung in der Digitalisierung der Schiene liegt, die mehr Kapazität und Pünktlichkeit bringen könnte.

Eine gute Lösung wäre das Gesamtprojekt der Verkehrsentflechtung von der Fa. Schüßler-Bau vom 28.Februar 2013, gewesen. Es wird im EU-Antrag verschleiert unter dem „Arbeitstitel S 4“ geführt. Aus der umfangreichen Dokumentation der EU für den Ausbau der transeuropäischen Verkehrsnetze ist folgender Punkt beachtenswert (Kapitel II, Art.10 Abs. 2b)
Um die allgemeinen Prioritäten Artikel 10 zu erfüllen, ist insbesondere die „Verringerung der Belastung städtischer Gebiete durch die negativen Auswirkungen des Schienen- und Straßendurchgangs- verkehrs“ zu beachten.

Da sich Hamburg nicht an den Kosten der S 4 beteiligen wollte, hatte der damalige Hamburger Bürgermeister diesen Plan verworfen, um alles über Hamburg führen zu lassen. Die Folgen sind bis heute zu spüren und viel Geld kosten.
Unsere BI hatte einen Alternativplan an der Autobahn A 1 erstellen lassen, darüber gibt es auch drei Filme auf der Website, der weder von der Politik noch der DB geprüft wurde. Dieser Bau wäre längst in Betrieb und hätte viel weniger Geld benötigt, als jetzt.

Wir favorisieren diesen Plan immer noch und werden wegen der vielen Hindernisse mit dem FFH Gebiet bei der Rechtskräftigkeit vom Planfeststellungsbeschluss 2 Klage vor dem BVG in Leipzig einreichen. Wir wollen keine zwei Gütergleise durch dicht besiedelte Wohngebiete.
Inzwischen erwartet die DB den Beschluss erst im Herbst und rechnet danach mit „erheblichen“ Klagen. Einen Zeitplan für die Eröffnung nennt die Bahn inzwischen gar nicht mehr.
Der Bau der neuen S-Bahn nach Bad Oldesloe kommt kaum vom Fleck. Es wird im Herbst mit neuen Verzögerungen gerechnet, weil die Strecke für mehrere Wochen innerhalb Hamburgs komplett gesperrt wird.
Mit dem Weiterbau von Ahrensburg Richtung Lübeck-Bad Schwartau wird es eine sehr kostenaufwendige Planung, die ins uferlose laufen könnte, vergleichsweise Stuttgart 21. Das wird natürlich der Bahnchefin Frau Palla nicht vorenthalten. Die Zeit spielt hier auch eine gravierende Rolle, da es sich um die wichtige transeuropäische Trasse von Stockholm nach Palermo mit der Hinterlandanbindung Fehmarnbelt, handelt.

Es ist doch wohl allen bekannt, dass durch die Abstimmung mit 2/3 der Stimmen aller Abgeordneten im Kieler Landtag der Klima- und Artenschutz in die Verfassung aufgenommen wurde und hier erhebliche Zeit durch Klagen ins Land gehen würden. Der Landtag in Kiel hat ein Zeichen gesetzt.

Mit freundlichen Grüßen
Claus-Peter Schmidt
1.Vorsitzender


Info Nr. 6

Sehr geehrte Damen und Herren!

S-Bahnlinie S 4 verzögert sich weiter, Neue Elbbrücken über die Norderelbe, der Hauptbahnhof ist chronisch überlastet. im Juni 2026 Der Verein bekam seine nächste Einladung zum Hafenstammtisch am 01.07.2026, im Innovationscampus, der ehemaligen Handelskammer, hinter dem Rathaus. Es sprach Herr Dr. Christoph Ploss, Koordinator der Bundesregierung für Maritime Wirtschaft, mit dem Thema: „Wie geht es weiter mit der Hafenfinanzierung?“

Ein sehr wichtiger Austausch über den Planungsstand der S 4 (PFA 2+3) fand am 02.07.2026 mit Herrn Dr. Dreyer, gleichzeitig 2.Vorsitzender des Rahlstedter Kulturvereins,statt. Diese Verbindung bringt uns noch mehr an die Öffentlichkeit, die wir auch nutzen werden.
Angeschlossen an den Rahlstedter Kulturverein e.V. ist auch NABU-Hamburg mit Herrn Malte Siegert, mit einer Außenstelle NABU-Rahlstedt. (Herrn Uwe Westphal)
Die Naturschutzgebiete „Stellmoor-Ahrensburger Tunneltal“ und „Höltigbaum-Stellmoor“ gehören in die Betreuung von NABU.
Zuletzt hatte die Deutsche Bahn bis Ende des Monats mit dem Planfeststellungsbeschluss für den zweiten Bauabschnitt (Wandsbeker Güterbahnhof-Stadtgrenze-Höltigbaum) mit dem Zwangspunkt gerechnet.
Inzwischen erwartet die DB den Beschluss erst im Herbst und rechnet danach mit „erheblichen“ Klagen. Einen Zeitplan für die Eröffnung nennt die Bahn inzwischen gar nicht mehr. Der Bau der neuen S-Bahn nach Bad Oldesloe kommt kaum vom Fleck. Es wird im Herbst mit neuen Verzögerungen gerechnet, weil die Strecke für mehrere Wochen innerhalb Hamburgs komplett gesperrt wird.

Mit dem Weiterbau von Ahrensburg Richtung Lübeck-Bad Schwartau wird es eine sehr kostenaufwendige Planung, die ins uferlose laufen könnte, vergleichsweise Stuttgart 21. Das wird natürlich der Bahnchefin Frau Palla nicht vorenthalten. Die Zeit spielt hier auch eine gravierende Rolle, da es sich um die wichtige transeuropäische Trasse von Stockholm nach Palermo mit der Hinterlandanbindung Fehmarnbelt, handelt. Es gibt die Alternativstrecke an der Autobahn A1, für die sich die Politik entscheiden sollte, da diese viel schneller und billiger, insbesondere für den internationalen Güterverkehr gebaut werden könnte.
Damit entgeht man auch den angekündigten Klagen, da die Gütergleise nicht mehr durch dicht- besiedelte Wohngebiete gelegt werden müssen.

Wir alle, auch die Politiker, hätten das so von der EU-geschützte Naturschutzgebiet „Stellmoor Ahrensburger Tunneltal“ gerettet.

Es ist doch wohl allen bekannt, dass durch die Abstimmung mit 2/3 der Stimmen aller Abgeordneten im Kieler Landtag der Klima- und Artenschutz in die Verfassung aufgenommen wurde und hier erhebliche Zeit durch Klagen ins Land gehen würden. Der Landtag in Kiel hat ein Zeichen gesetzt.

Mit freundlichen Grüßen
Claus-Peter Schmidt
1.Vorsitzender


Info Nr.5 im Mai 2026

Sehr geehrte Damen und Herren!

Bahn plant teuer und schlecht, was noch gebaut werden muss In den Plan-Abschnitten 1+2

Die Aufgabenliste ist gewaltig-unter anderem auch deswegen, weil selbst im ersten Bauabschnitt, in dem schon seit 5 Jahren gebaut wird, noch viele Punkte unerledigt sind.

Insgesamt müssen in den Abschnitten 1 +2 noch folgende Aufgaben abgearbeitet werden:
- vier neue S-Bahnhöfe bauen und zwei weitere umbauen
- den alten Bahnhof Wandsbek abreißen
- sieben neue Personenunterführungen errichten
- drei neue Eisenbahnbrücken bauen
- zwei neue Straßenbrücken errichten
- fünf Eisenbahnüberführungen, zwei Personenunterführungen und eine Eisenbahnbrücke erweitern
- auf acht Kilometern vollständig zwei neue S-Bahn-Gleise bauen und elektrifizieren
- bestehende Fernbahngleise inklusive Oberleitung teilweise verschieben
- am Bahnhof Hasselbrook ein zweistöckiges Ausfädelungswerk errichten, von dem derzeit erst das Fundament steht

Hinzu kommen Zeitprobleme bei der Inbetriebnahme eines neuen Stellwerks in Wandsbek. Die für das zweite Halbjahr geplante Generalsanierung der Bahnstrecke Hamburg-Lübeck soll nun um ein Jahr auf 2028 verschoben werden. Damit dürfte sich auch die Inbetriebnahme der neuen S-Bahnlinie S 4 entsprechend verspäten.
Für den zweiten Bauabschnitt hängt das Planfeststellungsverfahren seit fünf Monaten beim Eisenbahnbundesamt fest, beim dritten Planabschnitt arbeitet die DB seit zehn Monaten an einer Umplanung.
Geht man davon aus, dass der Großteil der Arbeiten erst 2027 so richtig starten kann, würden die ersten S 4-Züge wohl frühestens 2029/ 2030 nach Rahlstedt fahren.

Bargteheide droht der Bahn mit Klage wegen S 4-Umbau. Es wird sich nicht um Behinderte Fahrgäste gekümmert, die nicht in den Zug einsteigen können.
Kritisiert wird vor allem, dass eine der drei S 4-Bahnsteigkanten wegen durchfahrender Güterzüge 20 Zentimeter niedriger ausfallen soll als bei der S-Bahn üblich.

Eine gute Lösung wäre die ursprüngliche Planung der Fa. Schüßler-Plan über Büchen gewesen, doch jetzt verbleibt immer noch die Alternativ-Planung an der Autobahn A 1. Im Jahr 2007 hatte der damalige Bundesverkehrsminister Ramsauer den Schleswig-Holsteinern auf einer Protest-Veranstaltung 50 Kilometer an der A1 für die Güterzüge versprochen.
In der Verlängerung sollte Hamburg diese Idee aufgreifen, damit wären die Probleme mit der transeuropäischen Strecke von Stockholm nach Palermo auch kostengünstig ein Stück näher gerückt.

Mit freundlichen Grüßen
Claus-Peter Schmidt
1.Vorsitzender


Info Nr.4 im April 2026

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder!

Der Treiber für den Ausbau der S 4 ist weniger der Anspruch der Bundesländer Hamburg und Schleswig-Holstein, eigenständig den ÖPNV voranzutreiben, als mehr die Chance über den Bau einer festen Fehmarnbelt-Querung, sowie Mittel des Bundes zur Finanzierung eines gemeinsamen Länder Vorhabens zu generieren. Durch die erwartete höhere Beanspruchung des Gleisnetzes wird ein weiteres Gleis für den ÖPNV notwendig, da zusätzlicher umgeklappter Bahngüter -und Regionalverkehr kaum sinnvoll auf dem bestehenden Gleisnetz abgewickelt werden kann.

Das Ausschreibungsdatum für die Vorentwurfsplanung der Firma Schüßler-Plan datiert vom 28.Februar 2013.
Die Güterzüge sollten über die geplante Strecke Büchen fahren, sie war schon im besonderen Bedarf und alle warteten auf den Beginn. Es war ein Teil der Fehmarnbelt-Hinterlandanbindung.

Der EU-Antrag auf Planungskostenbezuschussung für das Projekt S 4 (OST) lautet auf Entflechtung des Verkehrs. Das Gesamtprojekt der Verkehrsentflechtung wird im EU-Antrag verschleiert unter dem „Arbeitstitel S 4“ geführt.
EU-Gelder sind beantragt und in Anspruch genommen.
Der Planungskostenzuschuss für die Baumaßnahme S 4(OST) hat mit dem Nahverkehrsprojekt nichts zu tun und muss zurückgezahlt werden,
1.) wenn- die zwei neuen Gleise für den TEN nicht gebaut werden
2.) wenn- die jetzige Planung die Vorgaben der EU nicht erfüllt
Da sich Hamburg nicht an den Kosten der S 4 beteiligen wollte, hatte der damalige Hamburger Bürgermeister 2016 sich entschieden, die Planung Büchen nicht zu realisieren, sonders alles über Hamburg führen zu lassen.
Diese Folgen bedeuten natürlich auch die Rückzahlung des EU-Zuschusses von ca. 30,0 Mio.€., diese sind aber nur von der Freien und Hansestadt Hamburg alleine zu tragen.
Seitdem wird an einer neuen Planung gearbeitet, z.Zt. befinden wir uns immer noch im PFA 2, hier liegt das von der EU hochgeschützte Naturschutzgebiet „Stellmoor-Ahrensburger Tunneltal“.
PFA 2 ist noch nicht rechtskräftig, ist eine Klage vor dem BVG in Leipzig notwendig, verschiebt sich alles nach hinten und eine Planung in PFA 3 in weite Ferne.
Ein sehr kritischer Punkt ist die Einfädelung der S 4 bei Ahrensburg-Gartenholz. Eine Lösung wäre laut Gutachten eine Überführung kreuzungsfrei in die Hauptstrecke, doch bisher ist so eine teure Planung überhaupt nicht relevant. Muss überhaupt dann eine S-Bahn über Ahrensburg hinaus gehen?? Das liegt in den Händen der Politik, die Planung beginnt dann bei der DB.

Pikant dabei ist, dass genau zwischen Ahrensburg-Gartenholz und Bad Oldesloe auch die neue S-Bahn-Linie S 4 die Ferngleise mitbenutzen soll, sie muss sich in den dichten Mischverkehr einordnen. Es gibt Engpässe, indem die S-Bahnzüge das Gegengleis kreuzen müssen. Eine Pünktlichkeit ist nicht gegeben, was sich spätestens im Hamburger Hauptbahnhof auf alle anderen Linien auswirkt.

Mit freundlichen Grüßen
Claus-Peter Schmidt
1.Vorsitzender


Info Nr.3 im März 2026

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder!

Die S 4 ist ein verkehrspolitisch bedeutsames Infrastrukturprojekt für Hamburg und das Umland. Nun hat auch der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Herr Dr. Philipp Heißner, eine kleine schriftliche Anfrage an die Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg gestellt. Es gibt neue Verzögerungen bei Hamburgs S 4 und der Senat kann keinen Fertigungstermin nennen. Es droht weiter Ärger.
Seit einem halben Jahr arbeitet die Deutsche Bahn an einem neuen Zeitplan und das Planfeststellungsverfahren für den zweiten Bauabschnitt hängt seit 5 Monaten beim Eisenbahnbundesamt fest.

Dieses Thema ist jetzt endlich bis ins Hamburger Rathaus vorgedrungen.!!!
Das Hamburg-Journal sah hier nun Veranlassung, darüber zu berichten. Die Planung liegt ja nun mal in den Händen der Politik.
Der EU-Antrag auf Bezuschussung für die Planung des Projektes S 4(Ost) lautet auf Entflechtung des Verkehrs. Das ursprünglich angedachte Gesamtprojekt über Büchen nach Geesthacht, das sich auch schon im besonderen Bedarf befand, wurde vom damaligen Bürgermeister verworfen, (2016) EU-Gelder waren beantragt und in Anspruch genommen worden, die nun zurückgezahlt werden müssen.
Als mögliche Alternativ-Strecke hatte unser Verein den Vorschlag mit der Autobahn an der A1 gemacht, doch sie wurde nicht einmal daraufhin geprüft.

Nun kommt es wegen der Fehmarnbeltquerung zu einem großen Problem, denn der zusätzliche Fernund Güterverkehr kann sich auf den gesamten Bahnverkehr im Norden auswirken und damit auch auf die S-Bahn.
Pikant dabei ist, dass genau zwischen Ahrensburg-Gartenholz und Bad Oldesloe auch die neue S-Bahn-Linie S 4 die Ferngleise mitbenutzen soll, sie muss sich in den dichten Mischverkehr einordnen. Es gibt Engpässe, indem die S-Bahnzüge das Gegengleis kreuzen müssen. Eine Pünktlichkeit ist nicht gegeben, was sich spätestens im Hamburger Hauptbahnhof auf alle anderen Linien auswirkt.

Eine grundlegende Umplanung würde dem Gesamtprojekt nützen und damit auch die Vorgaben der EU erfüllen. Das Gesamtprojekt der Verkehrsentflechtung wird im EU-Antrag verschleiert unter dem „Arbeitstitel S 4“ geführt.

Aus der umfangreichen Dokumentation der EU für den Ausbau der transeuropäischen Verkehrsnetze ist folgender Punkt beachtungswert. Kapitel II, Art.10 Abs. 2b
Um die allgemeinen Prioritäten Artikel 10 zu erfüllen, ist insbesondere die „Verringerung der Belastung städtischer Gebiete durch die negativen Auswirkungen des Schienen- und Straßendurchgangsverkehrs“ zu beachten.
Die jetzige Planung dürfte diese Vorgaben der EU nicht erfüllen.

Mit freundlichen Grüßen
Claus-Peter Schmidt
1.Vorsitzender


Info Nr.2 im Februar 2026

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder!

Wir haben mit unseren Einwendungen ins Schwarze getroffen, die Bahn muss massiv nachbessern, dabei bleibt es völlig ungewiss, ob irgendetwas besser wird.
Die drei Tage mit der Anhörungsbehörde und dem Vorhabenträger waren eine einzige Katastrophe, danach herrscht seit 1 1/2 Jahren tiefes Schweigen.
Es zeigte sich gravierend, dass es im bisherigen Planungsverfahren zu einer Vielzahl von Fehlern kam, die sich auf das Planungsverfahren und die Ausnahmegenehmigungen im Naturschutz auswirken.

Ich möchte noch einmal deutlich darauf hinweisen, dass die Länder und die Politiker Planungsrecht haben und verantwortlich sind, Frau Plambeck mit Herrn Homfeldt dagegen die Baumaßnahmen auszuführen haben. Die
Pläne liegen seit Oktober 2025 beim Eisenbahnbundesamt.
Bei einem Treff mit Frau Plambeck am 02.02.2026 stellte sie klar, dass sie Konzernbevollmächtigte der Bahn sei, die Konzernbeauftragten dagegen entlassen wurden.

Die Aufdeckung der gravierendsten Fehler ist der Geschlossenheit aller Fraktions- und Stadtverordneten der Stadt Ahrensburg sowie dem Umweltausschussvorsitzenden Herrn Dr. Wulf Köpke zu verdanken, dass wollte Herr Dr. Köpke unterstreichen und betonen.
Einige Punkte von vielen der gravierendsten Fehler sind:

1.) Die Wiederherstellung der Natur im Gebiet Höltigbaum/ Stellmoorer Ahrensburger Tunneltal wird nicht ausreichend beachtet.
2.) Die vorgeschriebene Umweltverträglichkeitsprüfung ist fachlich ungenügend
3.) Die Gleise sollen teilweise im geschützten Moor verlegt werden, was nachhaltig geschädigt wird.
4.) Mindestens zehn Prozent des Naturschutzgebietes würden durch den Bau zerstört.
5.) Es gibt keine Alternativstrecke

Die Hamburger Politik hatte 2016 entschieden, nun doch nicht die Strecke über Büchen zu favorisieren, sondern die Güterzüge durch Hamburg mit zwei neuen Gleisen fahren zu lassen.
Dies entspricht nicht dem seinerzeit gestellten Antrag an die EU über die Verkehrsentflechtung und deshalb kann Hamburg das gleiche Schickzahl erleiden, wie mit der A 26.
Das Gericht wird möglicherweise den Verstoß gegen das Klimagesetz ahnden, sowie eine Alternativplanung verlangen, die wir hatten, die aber nicht hinreichend geprüft wurde.
Unsere BI ist dagegen, dass die zwei Gütergleise durch das von der EU hochgeschützte „FFH-Gebiet“ gebaut werden, wir sehen nicht nur einen Verstoß gegen das Klimaschutzgesetz, sondern auch
gegen die eingereichte Planung.
Wir haben immer betont, dass wir den öffentlichen Nahverkehr mit der S 4 bejahen, aber keine Gütergleise durch das Naturschutzgebiet akzeptieren werden. Jetzt soll auch noch das Militär diese Trasse mit nutzen.

Wir möchten noch einmal darauf hinweisen, dass nicht die Bürgerinitiativen die Verhinderer der Bauprojekte sind, wie uns von Politikern vorgeworfen werden, sondern eher die massiven Fehlentscheidungen der Politiker, die zu Hauf vorgekommen sind und die die Kosten dadurch in die Höhe treiben lassen.

Mit freundlichen Grüßen
Claus-Peter Schmidt
1.Vorsitzender


Info Nr.1 im Januar 2026

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder!

Um das Streckennetz in Ordnung zu bringen, ist es jetzt die Aufgabe der DB InfraGo AG „alles erst planen und Baufirmen finden, die das dann übernehmen werden“. Die Baufirmen wiederum brauchen Personal, Maschinen und Material: Schienen und Schwellen, Stahl und Eisen, Masten und Fahrdraht für die Oberleitung. Das müsse erst beschafft werden. Nach jahrelanger Vernachlässigung der Schiene und Planung durch etliche Bundesregierungen und ebenso langer Misswirtschaft im Staatsunternehmen Deutsche Bahn, müsse man durch ein „Tal der Tränen“, ehe es wieder besser wird.
Regelmäßig laufen in Deutschland die Kosten und Zeitpläne bei Bahn-Großprojekten aus dem Ruder. Die Nutzen-Kosten-Analyse dient als zentrales Mittel, sich für oder gegen ein Projekt zu entscheiden. Die Ermittlung des echten Nutzens und der wahren Kosten hilft Bahn-Großprojekten mit einer planbaren Finanzierung auszustatten und diese viel schneller umzusetzen.

Im Bundesland Hamburg stehen z.Zt. mehrere Großprojekte auf der Tagesordnung, im Bundesgebiet noch erheblich mehr, mit der größten Baustelle Deutschlands: dem Bahnprojekt Stuttgart 21, ein Teil des Regionalverkehrs soll erst ab Mitte 2027 den Tiefbahnhof nutzen können, sowie dem Milliardenprojekt, dem Pfaffensteigtunnel, der 2032 fertig sein soll. Die Deutsche Bahn muss einer Gerichtsentscheidung zufolge die Mehrkosten des Bahnprojektes „Stuttgart 21“ in Milliardenhöhe alleine tragen.

Erst 2011 legte die Bundesregierung den nun endgültigen Trassenverlauf für die A 26 fest, damals noch „Hafenquerspange“ genannt, Ende 2023 hatte der Planfeststellungsbeschluss vorgelegen, aber das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat als Verstoß gegen das Klimaschutzgesetz den Bau gestoppt.
Wer hat jetzt Schuld an der Fehlplanung?? Die Verantwortung trägt hier der Senat mit der Umwelt- und der Wirtschaftsbehörde. Die Planungen der A 26- Ost haben bereits 83,0 Mio. € verschlungen, davon trägt die Stadt Hamburg 39,0 Mio.€. und der Bund 44,0 Mio.€. Zusätzlich muss Hamburg für die Kosten des Planfeststellungsbeschlusses von 340Tsd. € aufkommen.
Diese Kosten hätten vermieden werden können. Gesamtkosten des Projektes lagen zuletzt bei etwa 2,3 Mrd €.

Der Bahnhof Diebsteich wird zum Fern- und Regionalbahnhof ausgebaut und soll 2029 den Bahnhof Hamburg-Altona als Fernverkehrshalt ersetzen. Die Bauarbeiten begannen am 05.Juli 2021, die Kosten wurden mit 548,0 Mio. € beziffert, sie werden bei Fertigstellung sicherlich ebenfalls in die Milliarden € gehen.

Jetzt haben die Bundesländer Schleswig-Holstein und Hamburg Probleme mit der Hinterlandanbindung Fehmarn Belt nach Lübeck und dem Güterverkehr auf der transeuropäischen Strecke von Stockholm nach Palermo. Es gab seinerzeit eine Planung von der Firma Schüßler-Plan über eine Alternativstrecke Büchen, Geesthacht über die Elbe. Diese Planung stand bereits im besonderen Bedarf, so dass durchaus mit einer Genehmigung zu rechnen war.
Diese Planung wurde von den Hamburger Politikern abgelehnt, obwohl das Gesamtprojekt der „Verkehrsentflechtung“ dienen sollte.

Das Bundesverkehrsministerium gibt nun bekannt, dass sich die Kosten für die Fehmarnbelt Hinterlandanbindung fast verdreifachen wird, anstelle der bisher geplanten 2,8 Mrd. € wird mit ca. 8,1 Mrd. € gerechnet.

Wir kommen jetzt zur „S 4“, wo man 2012 die Kosten für Gleisbau und Elektrifizierung auf 350.0 Mio. € bezifferte und für weitere Positionen wie: Brücken, Neu-, teils Umbau von 4 Stationen, Betriebswerk und S-Bahn-Zweistrom-Halbzügen zusätzliche Kosten von ca. 550,0 Mio.€ in Ansatz brachte, so dass sich eine Gesamtkosten-Hochrechnung auf das Jahr 2020 von etwa 900,0 Tsd.€ ergab.
Die z.Zt. im Raum stehenden Gesamtkosten von ca.1,85 Mrd.€ sind schon längst nicht mehr zu halten, sollte mit dem Bau begonnen werden.

Die Hamburger Politik hatte 2016 entschieden, nun doch nicht die Strecke über Büchen zu favorisieren, sondern die Güterzüge durch Hamburg mit zwei neuen Gleisen fahren zu lassen. Dies entspricht nicht dem seinerzeit gestellten Antrag an die EU über die Verkehrsentflechtung und deshalb kann Hamburg das gleiche Schickzahl erleiden, wie mit der A 26. Das Gericht wird möglicherweise den Verstoß gegen das Klimagesetz ahnden, sowie eine Alternativplanung verlangen, die wir hatten, die aber nicht hinreichend geprüft wurde.

Die DB InfraGo AG. und die Hamburger Politik halten sich nicht an bestehendes EU-Recht, forderten aber EU-Mittel für die unvollständige Planung der Strecke Hamburg-Bad Oldesloe.
Diese Aussagen befinden sich im Amtsblatt der Europäischen Union, Ausgabe vom 20.12.2013, Kapitel III, Artikel 38, Infrastrukturanforderungen im Absatz 22.
Das Gesamtprojekt der „Verkehrsentflechtung“ wird im EU-Antrag verschleiert unter dem „Arbeitstitel S 4“ geführt. Der vorsitzende Richter beim BVG in Leipzig nannte dies schon eine Mogelpackung.

EU-Gelder waren beantragt und in Anspruch genommen. Der EU-Planungskostenzuschuss für die Baumaßnahme S-4 (Ost) hat mit dem Nahverkehrsprojekt nichts zu tun und muss zurückgezahlt werden, wenn die zwei neuen Gleise für den TEN nicht gebaut werden, wenn die jetzige Planung die Vorgaben der EU nicht erfüllt.

Hier hat die Hamburger Politik total versagt, sie wollte mit dem Kopf durch die Wand. Steuermittel hätten richtig sinnvoll eingesetzt werden können, durch eine Umfahrung Hamburgs mit hohen Einsparpotenzialen und Entwicklung für die Zukunft der Metropolregion. Selbst wenn die Alternativstrecke an der Autobahn A1 teurer würde, bietet sie unbegrenzte Möglichkeiten.

Unsere BI ist dagegen, dass die zwei Gütergleise durch das von der EU hochgeschützte „FFH-Gebiet“ gebaut werden, wir sehen nicht nur ein Verstoß gegen das Klimaschutzgesetz, sondern auch gegen die eingereichte Planung.
Wir haben immer betont, dass wir den öffentlichen Nahverkehr mit der S 4 bejahen, aber keine Gütergleise durch das Naturschutzgebiet akzeptieren werden.

Wir möchten noch einmal darauf hinweisen, dass nicht die Bürgerinitiativen die Verhinderer der Bauprojekte sind, wie uns von Politikern vorgeworfen werden, sondern eher die massiven Fehlentscheidungen der Politiker, die zu Hauf vorgekommen sind und die die Kosten dadurch in die Höhe treiben lassen.

Die Quellen für unsere Darstellungen haben wir aus der Süddeutschen Zeitung und auch vom Nahverkehr Hamburg erhalten.

Mit freundlichen Grüßen
Claus-Peter Schmidt
1.Vorsitzender